Monday, 24 January 2011
Kaiserstuhl AG / www.kaiserstuhlag.tel
"Bauer, lass mich von deinen Birnen verkosten, und ich sage dir, ob wir uns im Paradies befinden": Gesagt und getan: Herr Schiesser verkostete fünf kleine Birnen, und bestätigte hoch erfreut, dass die Herrschaft Kaiserstuhl das Paradies auf Erden ist. Nicht nur waren die Birnen vorzüglich, sondern auch die Grafensteiner Äpfel ännet des Rheines. Was mich am Meisten mit Kaiserstuhl verbindet, ist der noch erspürbare Geist der Biedermeierzeit, und die paradiesisischen Früchte des Spätherbstes.
Die wahren Farben dieses kleinod Städtchens, sind weder knallrot und knallblau, sondern sanfte pastelltöne. Mit der neuen Mobiltechnologie knüpfen wir wieder an eine alt kaiserstuhler Tradition an: Die kommunikation, Interaction, Geselligkeit, Brüderlichkeit, Gleichheit.
Nichtsdestotrotz, ist meine Aufenthaltszeit hier abgelaufen, denn die unzufriedenen Einwohner von Genf, brauchen neue Männer im Land. Eine Reformation steht an. Welche Korruption und Kapitalismus in ihren Grundwerten erzittern lässt.
Man gibt ja nicht zu, dass man in Genf korrupt ist, dennoch sind es wohl die Meisten.
Es ist ein Teufelskreis: Korrupt muss man sein, weil es alle Anderen auch sind. Uns sonst kannst du dir Genf nicht leisten.
Nächstenliebe und Wohltätigkeit, erfolgt nur, um das schlechte Gewissen zu beruhigen, und um mehr Freunde als Feinde zu haben.
Es dürften an der genfer Seepromenade keine ex.Jugos betrügerische Wettspiele machen, wobei jeder Wetteinsatz zum Vornherein verloren ist. Die Polizei ignoriert sie. Warum?
Genf, du bist so korrupt, so kriminell. Die Bank Julius Bär durfte die best gelegenen Häuser am See beziehen. Eine Bank, die immer meher umstritten wird. Auch von dort her stinkts.
Doch Frische und gute Luft, kommt mit jedem Windstoss. Der wahre Reichtum von Genf, ist die gute Luft. Gehe hin, verliebe dich, und Luft und Liebe, ist schon der halbe Lebensbedarf. Kommt im Sommer noch die heisse Sonne dazu...
Keine Stadt, direkt am See, ist schöner als Zürich und Genf im Sommer. Genf ist im Winter etwas kälter, aber die gute Luft, wieder ein mal, entschädigt, für das Frieren.
Du bist dort Bürger, wo sich deine Eltern kennenlernten, nicht wo du geboren warst, sage ich mir.
Denn du bist das Ergebnis einer Beziehung. Ich will ja keine Sonderrechte, in Genf, aber ich bin 200%ig Genfer. Papiere, hin oder her. Deshalb, bin ich ein Genfer, seit 1961.
Ich erlaube mir auch, den Namen meiner Mutter zu tragen und anzufügen, denn ich bin mehr MacLeod als Schiesser. Die Gefühle und der Geist, wiedergeben nicht, was auf dem Papier steht, und was das Gesetz verschreibt. Punkt.
Ich sehe doch, wo die Probleme in Genf gelagert sind. Es ist meine Pflicht als Genfer, etwas gegen die Missstände zu tun. Es muss Jeder tun, der kann, und weil ich kann, muss ich Handeln.
Es ist möglich, die popularität jedes (anderen) Politikers zu überbieten, dank Charisma und QR-Codes. Auf in den (wahl)Kampf!
Die besten Dinge im Leben sind:
1.) Fahrräder
2.) Wein
3.) nochmal Wein
4.) Tee
5.) Kaffe (Esspresso)
6.) Zigarren (nur hälftig geraucht)
7.) Frauen
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